Colloque international : médecins-écrivains français et francophones : imaginaires – poétiques – pérspectives interculturelles et transdisciplinaires

Im Mittelpunkt der internationalen Saarbrücker Tagung, die vom 28.-30. Januar 2016 an der Universität des Saarlandes (Geb. B3.1, Raum 0.11) stattfinden wird, stehen zeitgenössische französischsprachige Schriftstellerärzt_innen – eine Autor_innengruppe, die es gestattet, den komplexen Wechselbeziehungen zwischen Literatur(wissenschaft) und Medizin nachzugehen und dadurch Annäherungen zwischen Geistes- und Naturwissenschaft zu fördern. Neben den Motivationen, die dazu bewegen, das Skalpell gegen die Schreibfeder einzutauschen, spielen vor allem Fragen nach den vielgestaltigen Transferprozessen zwischen literarischem und medizinischem Wissen, nach medizinischen Schreibweisen in der Literatur sowie literarischen Schreibweisen in der Medizin eine Rolle. Die Thematik wird außerdem aus einer interkulturellen Perspektive heraus beleuchtet, die besonders dann zum Tragen kommt, wenn Autor_innen aus außereuropäischen frankophonen Räumen auf indigene Medizintraditionen eingehen und diese, durchaus auch spannungsreich, auf die ‚Schulmedizin‘ westlicher Prägung beziehen.
Neben Literaturwissenschaftler_innen aus Europa und Amerika lässt die Tagung auch Schriftstellerärzt_innen selbst zu Wort kommen, was zu einer kreativen Inbeziehungsetzung zwischen literarischem, literaturwissenschaftlichem und medizinischem Diskurs führen soll.
Alle Vorträge in französischer und englischer Sprache. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter: fz@mx.uni-saarland.de

Das Programm gibt es hier.

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