Lehrwerke für Sprache und Literatur als kulturelle Mittler im Fremdsprachenunterricht: Québec-Kanada-Europa

Studientage, Universität des Saarlandes, 19.-20. Mai 2016
Graduate Centre (Geb. C9 3)

Nach jahrzehntelanger Kritik ist das Schullehrwerk in den letzten Jahren ein Gegenstand internationaler und interdisziplinärer ForschungenStudientage geworden. Seit den Arbeiten des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig bis hin zum Kolloquium „Le manuel scolaire, d’ici et d’ailleurs, d’hier à demain“, welches im April 2006 in Québec stattfand, hat sich das Schullehrwerk als privilegierter Gegenstand erwiesen, sowohl um die Geschichte einer Disziplin aufzuzeigen als auch um Werte, Normen und Wissensbestände greifbar zu machen, die innerhalb einer Gesellschaft oder einer bestimmten Epoche als zentrale Bestandteile des Wissenstransfers erachtet wurden. Als „Outil à multiples facettes“, so Monique Lebrun, kann das Lehrwerk gleichermaßen als Muster und Kondensat der Gesellschaft, der es entstammt, gelten. Inwiefern spiegelt sich dies in fremdprachen-, kultur- und literaturbezogenen Lehrwerken?
Dieser Frage nach den interkulturellen Gegenständen der Lehrwerke werden sich während dieser zwei Studientage Wissenschaftler und Nachwuchsforscher aus sieben Ländern widmen. In Vorträgen, Workshops und einer Diskussionsrunde werden wir uns mit unterschiedlichen Lehrwerken aus verschiedenen nationalen und kulturellen Kontexten beschäftigen, denen die Rolle als kulturelle Mittler im Fremdsprachenunterricht gemein ist.

Organisation : Sophie Dubois, Vera Neusius, Julia Montemayor

Das komplette Programm gibt es hier.

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