Auf den Spuren der Ureinwohner Kanadas – Tag 7 in Montréal

20170227_152323Nach einem spannenden Tag in Ottawa waren wir nun auf den Spuren der Ureinwohner Kanadas. Um eine erste Idee vom Leben der autochthonen Bevölkerung damals und heute zu bekommen, gab uns Prof. Martin Papillon der Université de Montréal im Goethe-Institut einen weitreichenden historischen Überblick über das Thema.

Später besuchten wir die Organisation 20170227_152420Terres en Vues“ von autochthonen Künstlern. André Dudemaine, der Leiter von TEV, zeigte uns bemerkenswerte Kunstwerke wie überlebensgroße Masken oder ein Schachspiel aus Knochen und Geweih. Mittlerweile fand zum 27. Mal ein Festival für autochthone Kunst – Présence autochtone – statt, welches von Monsieur Dudemaine und seinen Mitarbeitern organisiert wird.

20170227_152510Am Abend waren wir zu Gast beim PAQC, „Projets Autochtones du Québec“, wo uns ein Mitarbeiter durch das Obdachlosenheim für Menschen mit autochthonen Wurzeln geleitete. Das Heim wurde erst letztes Jahr wiedereröffnet, die neuen Räumlichkeiten bieten den Teilnehmern einen Aufenthalt unter deutlich verbesserten hygienischen Bedingungen im Gegensatz zu vorher.

An diesem Tag lernten wir nicht nur in der Theorie die Geschichte der Ureinwohner Kanadas kennen,  sondern erhielten auch einen interessanten Einblick in das Leben einiger der in Montréal lebenden Autochthonen.

Eileen Wagner, Léana Gruselle, Sophie-Eileen Gierend

IMG_1539

Dieser Beitrag wurde unter Bericht, Exkursionen abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.